Quelle PAZ vom 17.02.2026 Hartmut Butt
SG Zweidorf/Bortfeld – HSV Warberg/Lelm II 39:25 (17:11). Vielleicht lag es daran, dass die SG Zweidorf/Bortfeld zu ungewohnter Heimspielzeit agiert haben. Statt am Sonntag standen die Handballer am Samstagabend auf der Platte. Grund: Der Karnevalsumzug in Braunschweig. Dass künftig häufiger am Samstag gespielt wird, ist sehr unwahrscheinlich, denn SG-Leiter Sigurt Grobe möchte beim gewohnten Sonntag bleiben.
Am Samstagabend schienen die Gastgeber allerdings wacher gewesen zu sein als sonst. Denn gegen Warberg verschliefen sie die Startphase nicht, gerieten nur einmal mit 1:2 in Rückstand. Nach zehn Minuten führten die Drachen bereits mit 7:3. Den Treffer erzielte Rückraumspieler Marius Schröder, der einen guten Tag erwischt hatte. Er netzte achtmal ein, war damit der gefährlichste Angreifer der Hausherren. Bis zur Pause erhöhten die Bortfelder den Vorsprung auf sechs Tore.
„Wir haben im Angriff konzentriert gespielt, unsere Chancen konsequent genutzt“, sagte Sigurt Grobe. Schon fünf Minuten nach der Pause sorgte Moritz Ranwig für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung. „Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Partie entschieden“, erklärte der SG-Leiter, der sich darüber freute, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen haben.
