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Spielbericht OL Frauen: Niederlage in Schaumburg

HSG Schaumburg Nord – SG Zweidorf/Bortfeld 32:21 (14:13)

Zum Donnerstagtraining meldeten sich einige Spielerinnen mit Erkältungen und Fieber ab. Am Freitag haben wir dann bei der HSG angerufen und um eine Zustimmung für eine Spielverlegung gebeten. Diese Zustimmung hat die HSG nicht erteilt. Daraufhin haben wir nochmal über den HVNB kurzgristig versucht, eine Spielverlegung zuerreichen. Aber es gab keine Antwort.

Letztendlich haben die fünf Kranken alles möglich gemacht, damit die Drachen eine spielfähige Mannschaft zum Auswärtsspiel auf die Reise hatten.

Quelle PAZ 16.02.2026 Hartmut Butt

Die Handballerinnen der SG Zweidorf/Bortfeld warten im Jahr 2026 weiterhin auf den ersten Sieg, kassierten nun in der Oberliga schon die vierte Niederlage in Serie. Ersatzgeschwächt waren die Drachen zur HSG Schaumburg gereist und traten die Heimreise mit einer deutlichen 21:32-Pleite im Gepäck an. Dafür sorgte vor allem eine dramatische Torflaute nach der Pause.

HSG Schaumburg – SG Zweidorf/Bortfeld 32:21 (14:13). Sehr viel schlechter konnten die Voraussetzungen kaum sein. Die SG Zweidorf/Bortfeld musste auf die erkrankte Außenspielerin Nele Zakrzewski ebenso wie auf die verletzte Malen Leisering verzichten. Hinzu kam, dass einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen waren. „Wir haben versucht, die Partie zu verlegen. Schaumburg hat unserem Wunsch aber nicht entsprochen“, sagte Torfrau Franziska Rother, die ebenfalls nicht mitspielen konnte.

Keeperin erzielt Ausgleich

„Beim Aufwärmen habe ich bereits gemerkt, dass ich bei leichter Bewegung schlecht Luft bekomme“, berichtet Rother, für die Lea Willmann zwischen den Pfosten stand, während Rother auf der Auswechselbank saß. Und von dort aus konnte sie sogar ein Tor von Willmann miterleben. Vier Minuten vor der Pause erzielte die Keeperin den 11:11-Ausgleich.

In der ersten Halbzeit waren die Bortfelderinnen mindestens ebenbürtig, gingen früh durch ein Tor von Lena Schmidt mit 3:1 in Führung. Nach einer kurzen Torflaute gerieten die Gäste aber mit 4:7 ins Hintertreffen. „Das hat uns aber nicht beeindruckt, wir sind wieder zurückgekommen“, erklärte Rother. Kim Steinmetz verkürzte auf 9:10 und Willmann traf zum 11:11. Johanna Rump glückte sogar die 13:12-Führung. Zur Pause war bei einem Tor Rückstand dann noch alles möglich.

Irre Torflaute der SG

Nach dem Seitenwechsel warf SG-Spielerin Kae Majometano noch einmal den Ausgleich. Sie erzielte das 14:14 – danach blieben die Gäste allerdings zwölf Minuten ohne Tor, gerieten mit 14:24 deutlich ins Hintertreffen. „Das war natürlich die Entscheidung gegen uns“, sagte Keeperin Franziska Rother.

Kader und Spielverlauf